Pfarreiengemeinschaft Barnstorf - Diepholz - Sulingen

Pfarreiengemeinschaft Barnstorf - Diepholz - Sulingen

Kirche in Diepholz

Allgemeine Angaben:

Pfarrei mit 3262 Katholiken; zur Pfarrei gehören die Stadt Diepholz und die Gemeinde Wagenfeld, die MG Drebber der SG Barnstorf mit Ausnahme des OT Cornau sowie die SG Rehden; Kirchwege bis 32 km.

Geschichte:

Der Ort entstand unter dem Schutz der um die Mitte des 12.Jh. gegründeten Burg; er gehörte zur Pfarrei Drebber. 1350 wurde eine Burgkapelle errichtet. Ein an ihrer Stelle 1521 errichteter Neubau war dann Pfarrkirche des Ortes. Nach Einführung der Reformation 1528 erlosch das katholische Leben völlig. Die erste hl. Messe nach der Reformation wurde erst 1918 gefeiert; die seelsorgliche Betreuung erfolgte durch die Pfarrei Twistringen. Durch den Bau eines Fliegerhorstes (1936) und den Zuzug von Evakuierten aus dem Rheinland gegen Kriegsende, besonders aber durch den Zustrom Ostvertriebener 1945/46 bildete sich eine stärkere katholische Gemeinde. 1942 wurde eine Notkapelle in einem Privathaus eingerichtet. 1945 wurde Diepholz Seelsorgebezirk, am 1.10.1952 eine Kuratie. Zur Kuratie gehörte der gesamte Amtsgerichtsbezirk Diepholz (der dem bis 1932 bestehenden Altkreis Diepholz entspricht) mit Ausnahme von Drentwede und Bockstedt. Am 15.11.1956 wurde der Seelsorgebezirk Barnstorf errichtet, der am 1.1.1961 unter Ausgliederung von Diepholz in eine Kuratie umgewandelt wurde. Am 10.7.1958 wurde der zur Kirchengemeinde Diepholz gehörende Seelsorgebezirk Wagenfeld aufgelöst; die Betreuung der dortigen Katholiken wurde dem Geistlichen in Diepholz übertragen. Am 1.9.1969 wurde Diepholz zur Pfarrei erhoben. Am 1.11.1972 wurde aus dem bisherigen Seelsorgebezirk Brockum unter Auspfarrung aus der Kirchengemeinde Diepholz die Kuratie Lemförde gebildet.

Pfarrarchiv:

Tauf-, Trauungs- und Sterbebuch ab 1945, Firmbuch ab 1946. Pfarrchronik ab 1946 – Kirchenbücher Wagenfeld: Tauf-, Trauungs-, und Sterbebuch ab 1946

Pfarrkirche Christus König

Erbaut 1950/51 (Architekt A. Gäbelein, Diepholz). Konsekration 6.9.1951. Erweiterung durch östliche Choranbau und Turmbau 1967. – An das Kirchenschiff mit weit heruntergezogenem Satteldach schließt sich im Osten das Halbrund des Chores mit hohen rundbogigen Beton-Glas-Fenstern an. Der Nordwestecke ist der quadratische Turm mit Spitzhelm vorgesetzt. Im Inneren wird das Mittelschiff mit flacher Holzdecke und Empore von zwei niedrigen Seitenschiffen flankiert. Seit 1981 ist eine Krypta unter dem Altarraum. – 300 Sitzplätze.

Glocken:

Vier Bronzeglocken (e`- fis`- gis`- h`); 1967 von Fa. F. Otto, Hemelingen.

Orgel:

(11 Register, 2 Manuale, Pedal, Schleifladen, mechanische Spiel- und Registertraktur); von Fa. H. Wolf, Verden; 1974 um- und eingebaut von Fa. M. Kreienbrink, Osnabrück

Kapelle:

St.Josef-Kapelle im Caritas-Seniorenzentrum; Benediktion 11.1.2000

Leitende Geistliche:

  • 1945 - 1990 GR Pfr. Josef Schmidt
  • 1990 - 1992 Pfr. Bruno Glowatzki
  • 1993 - 2006 Pfr. Hubertus Schnakenberg (auch Kamerar des Dekanates Twistringen)
  • seit 2006 Pfr. Michael Lier (auch Stellv. Dechant des Dekanates)